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Trinkwasserversorgung in Pakistan - THW und deutsche Filtertechnik helfen
31-08-2010 08:36
Als Schwerpunkt der aktuellen Not- und Überlebenshilfe der Deutschen Bundesregierung entsenden das Technische Hilfswerk (THW) und das Deutsche Rote Kreuz Expertenteams mit Wasseraufbereitungsanlagen in die von der Flut betroffenen Regionen Pakistans. Um die Versorgung von Flüchtlingen mit sauberem Trinkwasser sicherzustellen und so die weitere Ausbreitung von Seuchen zu verhindern, greifen beide Organisationen auf Wasseraufbereitungsan-lagen von Berkefeld zurück.
Innerhalb von nur vier Tagen hat - auf Anfrage des THW - Berkefeld acht Tonnen an Hilfsmaterial für die Wasseraufbereitung für den Transport bereit gestellt. Dabei handelt es sich um Material, das für den Betrieb der zwei Berkefeld-Wasseraufbereitungsanlagen notwendig ist, die das THW in diesen Tagen nach Pakistan transportiert. Mithilfe der beiden Systeme können bis zu 280.000 Liter Trinkwasser pro Tag aufbereitet werden. Das reicht, um insgesamt bis zu 20.000 Menschen zu versorgen. Die Trinkwasseraufbereitungsanlagen sollen im Raum Multan im Süden der Provinz Punjab eingesetzt werden. Multan ist mit 1,3 Millionen Einwohnern die sechstgrößte Stadt Pakistans. Der Punjab - auch als Kornkammer des Landes bezeichnet - gehört zu den am stärksten vom Hochwasser betroffenen Regionen. Die Versorgung der Flüchtlinge mit sauberem Wasser ist eine grundlegende Voraussetzung, um die weitere Ausbreitung ansteckender Krankheiten wie Cholera und Durchfall wirksam zu verhin-dern. Auf dieser Basis wird dann die weitere Unterstützung zum Beispiel zum Auf-bau von Häusern und Versorgungseinrichtungen erfolgen.

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